DentalCube wurde von einem Zahntechnikermeister gegründet, der seit über 30 Jahren in der Zahntechnik arbeitet und selbst Labore geführt hat. Hier lernen Sie Christian Penz kennen und erfahren, wie DentalCube entstanden ist, wofür wir stehen und welche Grundsätze für alle Labore auf der Plattform gelten.
Werdegang
1995Gesellenprüfung, danach Aufstieg bis zum Laborleiter in Kiel
2007–2021Eigenes Labor: Zahnwerk in Husum
2013Meisterprüfung als Zahntechniker
2022–2025Teilhaber und Leiter eines Labors in Flensburg
Wer steht dahinter
Christian Penz
Zahntechnikermeister, Gründer von DentalCube
„Wer frei wählen kann, kann frei entscheiden.“
Seit seiner Gesellenprüfung 1995 hat Christian Penz die Zahntechnik von allen Seiten kennengelernt: erst als Techniker, dann als Laborleiter in Kiel und ab 2007 mit seinem eigenen Labor, dem Zahnwerk in Husum. 2013 legte er die Meisterprüfung ab. Zuletzt war er bis 2025 Teilhaber und Leiter eines Labors in Flensburg.
In all diesen Jahren hat er die typischen Engpässe selbst erlebt: Auftragsspitzen, ausgefallene Maschinen, fehlendes Personal oder Material. Dabei hat fast immer ein Labor in der Nähe genau die Kapazität frei, die gerade fehlt. Stattdessen wandern immer mehr Fräs- und Laserschmelz-Aufträge zu großen Fräszentren der Industrie. Die Labore werden abhängig, und die Wertschöpfung verlässt das Handwerk.
Das will Christian mit DentalCube ändern. Zahntechniker sollen sich gegenseitig stärken: Labore wählen ihre Partner frei unter Kollegen, geben Arbeit ab, wenn es eng wird, und übernehmen Aufträge, wenn ihre Maschinen frei sind. So bleibt die Wertschöpfung dort, wo sie hingehört: in den Meisterbetrieben.
Unsere Geschichte
Wie DentalCube entstanden ist
DentalCube ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern im Labor. Aus Problemen, die jeder Laborinhaber kennt.
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Aus dem Laboralltag
Wer ein Labor führt, kennt das: Die Aufträge stauen sich, die Fräse fällt aus, ein Spezialist ist krank oder ein Material fehlt. Termine beim Zahnarzt verschieben sich nicht. Dann hilft nur ein Kollege, der einspringt. Einen passenden zu finden, hängt bisher meist an persönlichen Kontakten und am Telefon.
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Die Idee
Eine Auftragsbörse von Zahntechnikern für Zahntechniker. Ein Labor stellt seinen Auftrag mit Datensatz, Material, Liefertermin und Preisvorstellung ein. Kollegen geben Angebote mit Preis und Lieferzeit ab, Lieferkosten inklusive. Der Auftraggeber wählt, wer fertigt: schneller oder günstiger, regional oder überregional.
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Gebaut mit der Praxis
Christian prüft die fachlichen Inhalte selbst. Viele Funktionen gehen auf seine Hinweise aus der Praxis zurück, etwa die Regeln für Brücken im Auftragsformular, die Sendungsverfolgung beim Versand oder die klassische Handarbeit bei Prothesen. Fachbegriffe, Abläufe und Regeln sollen sich anfühlen wie im eigenen Labor.
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Heute: Testphase
DentalCube wird gerade mit ausgewählten Laboren in Deutschland erprobt. Jede Rückmeldung aus den Laboren fließt direkt in die Plattform ein. Als Nächstes vergeben und übernehmen geprüfte Labore die ersten echten Aufträge.
Das Team
Die Köpfe hinter DentalCube
Hinter DentalCube stehen zwei Menschen, die sich seit über 30 Jahren kennen: ein Zahntechnikermeister, der die Branche von innen kennt, und einer, der Labore für DentalCube gewinnt und betreut. Die Software hat Varnok entwickelt. Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel: eine Plattform, auf der Dentallabore zusammenarbeiten.
Christian Penz
Gründer, Zahntechnikermeister
Der Gründer von DentalCube. Er bringt über 30 Jahre Erfahrung aus der Zahntechnik mit, als Laborleiter und als Laborinhaber. Er bestimmt, wie die Börse im Laboralltag funktioniert, und prüft jede Regel und jeden Text auf Praxistauglichkeit.
Timo Theisen
Vertrieb und Support
Er ist Ihr Ansprechpartner, wenn Sie mit Ihrem Betrieb bei DentalCube mitmachen möchten, und hilft bei Fragen rund um die Plattform. Rückmeldungen aus den Laboren und Zahnarztpraxen nimmt er auf und gibt sie ans Team weiter.
Unsere Haltung
Wofür wir stehen
Hinter DentalCube steht eine klare Überzeugung: Die Zahntechnik ist stark, wenn die Labore zusammenhalten.
Von Zahntechniker zu Zahntechniker
Gegründet von einem Meister, gebaut für den Laboralltag. Auf DentalCube arbeiten Labore für Labore, ohne Zwischenhändler.
Wertschöpfung im Meisterbetrieb
Aufträge bleiben unter Laboren, auf Wunsch nur unter unabhängigen Laboren. Freie Maschinenzeit wird Umsatz für Kollegen in der Region.
Unabhängigkeit
Kein Labor ist an einen Partner gebunden. Jedes Labor bestimmt seine Preise selbst und entscheidet bei jedem Auftrag neu, mit wem es arbeitet.
Schulterschluss statt Konkurrenz
Labore helfen sich gegenseitig, wenn es eng wird: bei Auftragsspitzen, Maschinenausfall oder fehlendem Personal. Wer heute abgibt, übernimmt morgen selbst.
Wie wir das umsetzen
Unsere Grundsätze
Freie Wahl funktioniert nur, wenn man sich aufeinander verlassen kann. Deshalb gelten auf DentalCube für alle dieselben Regeln.
Offene Preise inklusive Lieferung
Der Auftraggeber nennt seine Preisvorstellung, jedes Angebot zeigt Fertigung und Lieferung als Gesamtpreis. Keine nachträglichen Aufschläge.
Eigene Preise
Jedes Labor bestimmt seine Preise selbst. DentalCube gibt keine Preise und keinen Mindestwert vor; wer einen Mindest-Auftragswert möchte, legt ihn in seinem Profil fest.
Geprüfte Betriebe
Jeder Betrieb wird vor der Freischaltung geprüft, unter anderem die USt-IdNr. über das EU-System VIES. Freigeschaltet wird erst nach Abschluss des Nutzungsvertrags.
Klare Kennzeichnung
Jedes Labor zeigt, ob es unabhängig, Teil einer Gruppe oder ein Fräszentrum ist. Auftraggeber können wählen, ob ein Auftrag nur für unabhängige Labore sichtbar ist.
Bewertungen und Fair Play
Nach jedem Auftrag bewerten sich beide Labore gegenseitig. Nach drei bestätigten Beanstandungen innerhalb von 12 Monaten kann ein Labor gesperrt werden.
Geschützte Datensätze
Datensätze liegen in einem privaten Speicher. Nur das Labor mit dem Zuschlag kann sie laden, 30 Tage nach Abschluss werden sie gelöscht.
DentalCube vermittelt. Sonst nichts.
Keine eigenen Maschinen, keine eigene Fertigung, kein Labor und damit kein Wettbewerber. Verantwortung für Auftrag, Qualität und MDR-Konformität liegt bei den beteiligten Laboren (Einzelheiten im Nutzungsvertrag § 4 Nr. 3).